Schatz Lectronic Automatic Repetition

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Re: Schatz Lectronic Automatic Repetition

Beitragvon droba » Mi 26. Jun 2013, 15:26

Danke Hartmut!

Dann gab es also neue Patente für Drehschwinger, das leuchtet ein. Danke für die ERläuterung!

Die Verbindung Peter-Jaz ist mir bekannt. Und wenn ich mich richtig erinnere, hat Junghans bei LIP bei elektromechanischen Werken die Finger drin gehabt, aber da weiß ich nicht wirklich Bescheid.

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Re: Schatz Lectronic Automatic Repetition

Beitragvon Wynen » Mi 26. Jun 2013, 17:17

Hallo droba,

1. Es geht hier um Patente für elektromechanische Drehschwinger MIT TRANSISTOR. Die Anwendung des Transistors bei Uhren wurde schon sehr früh von Hatot (Marius Lavet) vorgeschlagen und wahrscheinlich waren sie dabei wirklich die ersten. Das ATO Patent war jedenfalls (ahnlich wie das Accutron Patent von Bulova/Max Hetzel) nur schwer zu umgehen. Schaut man sich die Patente an, so hat Hatot immer versucht, eine Idee wirklich "flächendeckend" zu schützen.

2. Eine Verbindung Junghans-LIP ist mir unbekannt. LIP hat ab 1949 mit ELGIN zusammengearbeitet und 1952 zeitgleich mit ELGIN einen Prototyp eines elektromechanischen Armbanduhrwerkes vorgestellt. Das Prinzip war aber vollständig anders, als bei Hatot/Junghans. LIP/ELGIN = stationärerer Elektromagnet und Weicheisen-Unruh, ATO = Permanentmagnet auf Unruh und stationäre Luftspule. Diese Uhr wurde auch ab Ende der 50er Jahre von LIP (mit Erfolg) und ELGIN (ohne Erfolg) produziert und vermarktet. Später kam LIP dann mit der ESA in Berührung (33% Anteil an LIP 1967, später mehr) und hat mit den Schweizern zusammen Werke entwickelt und nachher deren Werke verwendet.

Grüße
Hartmut
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