Schwachstrom-Synchronuhr

spezielles über Watt und Volt
Wichtige Hinweise
ACHTUNG : Der Betrieb und die Reparatur elektrischer Uhren kann für den Laien lebensgefährlich sein. Deshalb unbedingt die Bekanntmachung "WARNUNG: Elektrische Uhren " lesen !
Hier abgegebene Tipps können keinen Fachmann ersetzen und sind ohne jede Garantie oder Gewähr.

Schwachstrom-Synchronuhr

Beitragvon Taloon » Sa 28. Jan 2017, 21:31

Es geht um diese Synchronuhr der Firma Mauthe.

Diese möchte ich gerne statt der regulären 220V mit nur 12V Wechselspannung betreiben.

Wer kennt sich da aus? Wie kann ich die notwendigen Daten für die neue Spule berechnen?
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Re: Schwachstrom-Synchronuhr

Beitragvon Schorsch » Sa 28. Jan 2017, 23:34

Sei gegrüßt, ich empfehle einen Trenntrafo für 12 Volt vorzuschalten. Damit bist Du vom Netz galvanisch getrennt und somit sicher. Die Leistung, welche Dein Motor braucht, hält sich sicher in Grenzen, so das dieser Trafo auch von der Größe her neben dem Werk angeordnet werden kann. Die erforderliche Leistung läßt sich aus einer einfachen Strommessung bei 12 Volt errechnen. Eine neue Spule zu wickeln und vorher auszurechnen ist ein wesentlich höherer Aufwand.
Herzliche Grüße,
Schorsch
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Re: Schwachstrom-Synchronuhr

Beitragvon derTeichfloh » So 29. Jan 2017, 18:35

Schorch: du meinst : Trenntrafo für 220V - gibt es, auch für kleine Leistung.

Umwickeln ist möglich, aber sehr schwierig. Die genaue Windungszahl entscheident über den magnetischen Fluß. Bei 12V Wechselstrom wirst du viel mehr Draht brauchen - oder viel mehr Strom.
Einfacher: vorgeschaltet Feinsicherung und Thermosicherung (in Reihe zur Spule). Die Thermosicherung kommt direkt an die Spule.

Ansonsten: Viel Glück!

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Re: Schwachstrom-Synchronuhr

Beitragvon Der_Stromer » Mi 1. Feb 2017, 19:29

Eine kurze Anmerkung von Mir: Es ist hervorragend, wie auch hier in Forum vor gefährlicher Spannung und Brandgefahr gewarnt wird.

Aber! Einen Trenntrafo 230 Volt / 12 Volt direkt in der Uhr unter bringen zu wollen, treibt den Teufel mit Beelzebub aus. Denn im Fall der Fälle kann auch so ein Kleintransformator Unheil anrichten, es sei denn, es ist ein Klingeltrafo (gibt es die überhaupt noch????). Die sind Kurzschlussfest und dafür bestens geeignet. Ggf. im Fachhandel nach Kurzschlussfesten Niederspannungs-Trafos fragen. Dann kann man sich die ganze Mimik mit Thermowiederständen etc. sparen.

Zweitens: Selbstverständlich kann man auch eine Wicklung eines Niedervolt-Synchronmotors berechnen und entsprechen wickeln, Voraussetzung dafür ist nur ein vorhandener, intakter Spulenkörper. Auch eine Spule für 230 Volt lässt sich so herstellen.

Und: Suchen im Netz hilft meist auch. Synchronmotoren wurden von fast allen Elektroläden (Siemens, AEG, BBC, und so weiter) hergestellt und sind heute auch noch zu bekommen. Aber Betriebsspannung und vor allem die Drehzahl muss schon stimmen!
Hallo aus der Oberpfalz
Rolf-Dieter, der Stromer

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Re: Schwachstrom-Synchronuhr

Beitragvon KleineSekunde » Do 2. Feb 2017, 21:17

Hallo,

aus Sicherheits- aber auch aus Originalitätsgründen (ich denke, der vorhandene Spulenkörper ließe sich entfernen, zwecks Rückbau aufbewahrt und durch einen "Neubau" ersetzt werden) könnte durchaus auch ein Neu-Wickeln der Spule für eine angepasste Spannung in Frage kommen - zugegeben, ein etwas mühsames Unterfangen, eher etwas für ruhige Winterabende...

Am Beispiel einer Nora-Uhr wurde es hier einmal beschrieben:
viewtopic.php?f=145&t=2384&p=22388&hilit=Nora#p22388

Der in dem Beitrag angegebene Link funktioniert leider nicht mehr, die entsprechenden Infos wären aber hier verfügbar:
http://sound.whsites.net/clocks/ocm.html

Ich hätte auch eine Kopie der Seite verfügbar, die ich bei Bedarf gerne zur Verfügung stelle, aus Urheberrechtsgründen hier aber nicht veröffentlichen möchte.

Ich weise hiermit darauf hin, dass solche Arbeiten von autorisierten Fachleuten durchgeführt werden müssen oder eben ausdrücklich auf eigene Gefahr erfolgen!

Viel Erfolg!

Schöne Grüße

Guido / KleineSekunde
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